Auf Spiegel-Online schreibt Henning Lohse über das neue Musikvideo "Stress" von Justice. Er findet das Video schlimm wegen der gezeigten Gewalt und offenbar findet er es auch irgendwie rassistisch - denn es machen Schwarze mit und wo Schwarze sind, gibt's ja oft auch Rassismus, so wie es bei den Juden oft auch irgendwie zu Antisemitismus kommt, nicht wahr? - Henning Lohse weiß nur nicht so recht, wei er es ausdrücken soll. Er findet's jedenfalls schlimm:
"Zartbesaiteten Zuschauern bricht der Angstschweiß aus, wenn die düsteren Bilder zu einpeitschender Musik über den Bildschirm flimmern, wenn bedroht und geprügelt wird, geklaut und gebrandschatzt."
Und wenn das ach so brave öffentlich rechtliche Fernsehen einen schönen Abend nach dem anderen die beste Sendezeit dem Führer widmet? Wie finden das denn wohl unsere zartbesaiteten Zuschauer?
"Nach der Ankunft in Paris setzt sich die Spirale aus Gewalt und Willkür fort."
Oha, da hat der geschulte Journalistenverstand messerscharf analysiert und sie sofort entdeckt, die legendäre Spirale der Gewalt. Gestern noch in Nahost und heute im französischen Musikvideo - das ist wirklich eine drollige Sache mit dieser Spirale der Gewalt.
"Dabei wirken die Filmszenen so düster, wie sie Matthieu Kassovitz in "Hass" so meisterhaft in Szene gesetzt hatte."
Ach ja, jetzt muss der gute Matthieu Kassovitz mal wieder herhalten. Aber hier hat Henning Lohse Recht: "La Haine" (1995) ist wirklich ein sehr guter Film. Ich frage mich nur, warum "Stress" so schlimm ist und "La Haine" dagegen schlicht meisterhaft? Henning Lohse gibt uns zwei Hinweise.
Hinweis 1: "Besonders schlimm: Die Schläger im Video sind offensichtlich alle arabischer Abstammung oder Schwarze, ihre Opfer sind weiß. Betrachtern des Videos läuft es kalt den Rücken hinunter."
Henning Lohse friert. Und das interessante dabei ist, dass ihm kalt wird nur auf Grund seiner Vorstellungskraft. Denn die Schwarzweißmalerei, die er sieht, spielt sich nur in seiner Phantasie ab, offensichtlich ist ihm der Bildschirm zugefroren, so dass er nicht richtig sehen konnte, was im Video abgeht.
Hinweis 2: "Viele reiben sich an der so offensichtlichen Vermarktung des Phänomens "Brennende Banlieus". Andere wollen im Clip selbst einen perfiden Marketingplan entdeckt haben."
Ja, ja, die böse Vermarktung. Ich sage nur: Adolf-Hitler-Abende im ZDF.
„Einer kam durch“ hieß der englische Film, der ihm 1957 den internationalen Durchbruch brachte. „Waren Sie ein Nazi?“ war die erste Frage der Londoner Pressekonferenz. „Ja.“ Im Schweigen hakte Krügers „Wie kommen Sie darauf?“ nach. „Schauen Sie mal in den Spiegel“, antwortete Tom Wiseman, der Reporter am Beginn einer großen Karriere als Schriftsteller und Drehbuchautor. Krüger: „Ich kann verstehen, dass Sie als Jude etwas gegen Deutsche haben.“ Wiseman: „Woher wollen Sie wissen, dass ich Jude bin?“ „Schauen Sie mal in den Spiegel!“ Tags darauf war Hardy Krüger der einzige Deutsche außer Konrad Adenauer, den jeder Engländer kannte; Tom Wiseman und er wurden Freunde.
Bevor wir uns auf das nächste bebilderte Rätsel von Berend Lehmann stürzen, ein kleines Rätsel ohne grafische Hilfestellung:
Diesmal wird nach einer Gruppe gefragt. Sie setzt sich zusammen
aus einem ganz bestimmten angelsächsischen Artikel,
aus einem westeuropäischen kulinarischen Vorspiel und
aus einer Zahl zwischen sechs und eins oder dem Standard ISO (International Organization for Standardization) sechzehn plus eins durch soixante-trois minus Dalet multiplié par une maison hébraïque plus Alef.
Mein blogbeing Hicklussar teilte mir soeben in einem blogosphärischen Channeling mit, dass der gesamte Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in Dornach (Schweiz) eine Reise ins Heilige Land, nach Israel plane. Man wolle dort nicht nur anthroposophische Einrichtungen wie Harduf, Kfar Rafael oder Beit Uri besuchen, sondern vor allem ein paar Studientage im Kabbalah Center von Tel Aviv* verbringen und "mit ein paar jüdischen Freunden" Pessach feiern, wie Bodo von Plato (aka Jeremy Irons) sagte.
Und Virginia Sease ist gesehen worden, wie sie sich gemeinsam mit Seija Zimmermann in Zürich schon mal ordentlich mit Matzen eindeckte. Denn: "Matzah is like bread without ego..." wie auf kabbalah.com erklärt wird. Paul Mackay und Cornelius Pietzner überlegen, sich nach Elat abzusetzen, um "mal die Seele baumeln zu lassen".
Eine tolle Aktion, finde ich und eine schöne Geste zum 60. Geburtstag Israels. A Goy's World wünscht eine gute Reise und empfielt die Uribi Airlines. * 14 Ben Ami Street, Tel Aviv 63342, Tel: 972 3 52 66 800, Fax: 03 620 1258
Wie die taz und andere Medien melden, ist ein Kampf um den Neonazi-Chefsessel entbrannt (Dank an Andreas Lichte für den Tipp). Gemäß der Meldung in der taz soll sich für die Nachfolge von NPD-Chef Udo Voigt nicht nur Udo Pastörs, sondern auch Andreas Molau interessieren. Wird Molau, der acht Jahre in Braunschweig als Waldorflehrer tätig war und beinahe mit dem Anthroposophen Lorenzo Ravagli ein Buch verfasst hat, die NPD auf einen anthroposophischen Kurs bringen? Sind Neonazis wirklich die rechten Erben Rudolf Steiners? Wie weit wird Anthroposoph Molau auf seinem Marsch durch die Neonazi-Institutionen kommen? Wird Molau der NPD nur einen lila Anstrich geben oder ist die NPD bereits die Neuanthroposophischen Partei Deutschlands? Wird Eurythmie bald Pflichtfach?
Ich als Premium-Goy bin, wie ihr wisst, immer offen für menschenkundliche Fragen aller Art: Rassenkunde, Namenskunde, Wesenskunde, Glaubenskunde, Geldkunde, Kulturkunde, Länderkunde, Geistkunde, Sportkunde - man muss sich kundig machen, um die Welt zu verstehen. Und da wir schon wollen mögen, werden wir uns doch wohl auch dürfen trauen!
Während ich der Affäre Rummenigge & Cohn einen namenskundlichen Aspekt abgewinnen konnte, soll es heute um Sportkunde, genauer um rassenkundliche Ansichten über den deutschen Stürmer gehen.
In seinem Bericht über das Fußball Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz am 26. März kommt Hermann "Manni" Finkelsteen von der Uribistan Daily zu folgender Einschätzung:
"Die Gastgeber erlagen den Angriffswellen, die von Gastarbeiterkindern mit deutschen Pässen und Bundesadler auf der Brust gekonnt aus- und mit deutscher Effizienz durchgeführt wurden."
Haben wir also einen Gastarbeiterkindersturm in der DFB-Elf? Sind Klose, Poldi, Kuranyi und Gomez wirklich "Gastarbeiterkinder" wie Manni meint? Schauen wir uns das mal genauer an:
Miroslav Klose und Lukas Podolski erhielten die deutsche Staatsangehörigkeit, weil sie gemäß des in unserer Republik nach wie vor geltenden jus sanguinis (Abstammungsprinzip) deutschen Blutes sind, "Rassendeutsche" sind. Früher hätte man gesagt: Poldi und Miro sind Arier!
Kevin Kuranyi besitzt die deutsche, die brasilianische und die panamaische Staatsangehörigkeit. Im Sinne des jus sanguinis ist Kevin vor allem ungarischen Blutes, also ein rassischer Magyare - wie exotisch!
Bleibt noch Mario Gomez. Er ist natürlich mein absoluter Liebling: Mit einem Spanischen Vater und einer schwäbischen Mutter ist er also ein Hispano-Schwabe, unser Supermario - welch edles Geblüt!
Heutzutage gibt es in Deutschland ja nur noch Hunderassen oder Pferderassen, aber keine Menschenrassen mehr. Die sind alle von den 68ern ausgerottet worden, nur Eva Hermann hat überlebt. Ganz anders ist es in den USA, da gibt es viele Menschenrassen, die dort sogar ohne Anführungszeichen erlaubt sind. Über die weiße und die schwarze Rasse hat der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Barack Obama kürzlich eine Rede gehalten, über die man sich in der NZZ, SZ und FAZ kundig machen kann. Oder aber man gönnt sich die 37 Minuten im Original: A More Perfect Union. (Nein, das ist nicht als Votum für Obama gemeint. Ich finde John S. McCain III. auch nett, gewinnen wird aber vermutlich Hillary Clinton.)
Ende Februar haben Ramon Brüll und Jens Heisterkamp vom Info3 Verlag in Frankfurt am Main den Entwurf eines Memorandums veröffentlicht, dass sich als Diskussionspapier zu den Rassismusvorwürfen gegen Rudolf Steiner versteht. Der Entwurf des Memorandums wurde zuerst online publiziert, auf den Internetseiten des Info3 Verlags, wo bereits durch Leserkommentare eine Debatte im Gange ist, dann wurde es auch der März-Ausgabe von Info3 beigelegt. Die Initiatoren setzen auf eine möglichst breite inner-anthroposophische Diskussion des Papiers, so dass dann im Juni 2008 auf einem Symposion eine Endfassung entstehen kann, die von einem veritablen Teil der deutschsprachigen Anthroposophenschaft unterzeichnet wird. Bis dahin gilt eine Sperrfrist für die öffentliche Verwendung des Memorandums, was freilich merkwürdig anmutet, wo es doch veröffentlicht ist und ja ausdrücklich diskutiert werden soll.
Als ein publizistisches Element blogosphärischer Anthroposophie erlaubt sich A Goy’s World ein paar Gedanken zu diesem Memorandum. Während sich die beatagenten 3.0 immerhin zu einem lakonischen Kommentar über besagte Sperrfrist hergeben, schweigt die restliche anthroposophische Bloglandschaft unüberhörbar. Bei anthroNRW findet sich lediglich die Meldung zu Veröffentlichung des Memorandums inklusive einer Liste mit Erstunterzeichnern.
Bei den Themen der Zeit hat Sebastian Jüngel einen Kommentar zum Memorandum verfasst. Jüngel geht davon aus, dass nicht etwa vernunftbegabte Erkenntnis oder Aufklärungswille die Initiatoren des Memorandums geleitet haben, sondern unterstellt eine gewisse Abwehrhaltung als Motiv:
"Der öffentliche Druck wird als so stark erlebt, dass Ramon Brüll (Herausgeber) und Jens Heisterkamp (Chefredakteur) in einer öffentlichen Stellungnahme einen Ausweg sehen."
Dabei ist es Jüngel selbst, der offenbar nichts anderes als eine Belehrung der Öffentlichkeit vor Augen hat, wenn er von "Verständnishilfe" spricht und Rassismus als einen von der Öffentlichkeit verwendeten "Kampfbegriff" beschreibt. Die Befürchtung Jüngels, dass derjenige, der einzelnen Formulierungen nicht zustimmt oder das Instrument als solches für nicht geeignet hält –, als potenzieller Rassist abgestempelt werden könnte, teile ich nicht. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wer das Memorandum unterzeichnet, macht deutlich, dass er sich des Rassismus bei Rudolf Steiner bewusst ist und er sich damit auseinandersetzt, und dass er nicht ausschließt, dass Steiner auch irren konnte.
Hermann Bauer (Das Goetheanum 10/2008) nimmt ebenfalls Bezug auf das Memorandum. Unter dem Titel "Kollektivimpulse überwinden – Freiwerden von Gruppeneigenschaften" betont Bauer, dass es wichtig sei, Gruppeneigenschaften festzustellen, nur dürfe man in Bezug auf einzelne Persönlichkeiten "nie die Kenntnis von Gruppeneigenschaften als Grundlage für Pauschalurteile benutzen". Bauer sichert sich hier in seinen Ausführungen sogar mit Artikel 3 GG ab. Desweiteren legt Bauer dar, Steiner gehe es nicht nur um Unterscheidung von Gruppeneigenschaften, sondern auch darum, letztere zu bewerten. Denn der Mensch sei ja in Entwicklung begriffen und müsse so auch bestimmte Eigenschaften ablegen, während er andere fortentwickle. Derweil haben die Autoren des Memorandums diesen nicht allzu sensationellen Erkenntnisschritt bereits hinter sich gelassen, sie fragen nach heutiger diskriminierender Wirkung bestimmter Passagen in Steiners Werk, unabhängig von ihrem evolutionstheoretischen oder historischen Kontext.
Auf "Steiners Charakterisierung der Afrikaner", so hingegen Bauer, wolle er nicht eingehen. Stattdessen zitiert er ausführlich Laurens van der Post mit Darlegungen über mangelnde Emanzipation von Kollektivimpulsen bei Afrikanern. Warum gerade van der Post? Weil man, so Bauer, ihm "ganz sicher keine Missachtug der Schwarzen unterstellen" könne. Bauer versucht seine Entlastungsstrategie – die Heranziehung eines koscheren Kronzeugen – erst gar nicht zu verbergen. Schließlich kommt er zu dem Schluss, dass sowohl van der Posts als auch Steiners Ausslassungen über Afrikaner (etwa in den sogenannten Arbeitervorträgen GA 349, Bd. III, S. 55) nichts mit Rassismus zu tun hätten:
"Jedenfalls können Steiners Ausführungen im Arbeitervortrag, wenn man sich nicht durch die auf die Hörer abgestimmte derb bildhafte Ausdrucksweise beirren lässt, manches von van der Posts Ausführungen beleuchten und können umgekehrt davon beleuchtet werden. Mit Rassismus hatten und haben beide aber nichts zu tun, sondern es geht gerade um das Unabhängigwerden, das Freiwerden von Rassen- und Gruppeneigenheiten im Denken, Fühlen und Handeln."
In der Tat gibt es bei van der Post kein zugrundeliegendes Evolutionsmodell – und sei es ein esoterisches – , demzufolge bestimmte Bevölkerungsgruppen fortgeschrittener sind als andere und wiederum andere schon nicht mehr zeitgemäß sind. Wer van der Post gelesen hat, weiß, welch vielfältiges Bild afrikanischer Lebensumstände er schildert. Steiners Auslassungen über Afrikaner zeugen dagegen nicht gerade von Diversität und Pluralität (er ist vermutlich nie auch nur einem Afrikaner begegnet, es sei denn im Berliner Zoo), im Gegenteil, er bringt primitive Beschreibungen vom "Neger" unter der afrikanischen Sonne, dass sie es in ihm "brodeln" lasse, er ein starkes "Triebleben" habe etc. Steiners Wortwahl ist hier und in anderen Passagen hochgradig diskriminierend, wie ich finde. Und eben um das Kriterium der Diskriminierung geht es in dem Memorandum.
Bauer spricht von "schweren historischen Hypotheken, da diese Menschengruppe [Afrikaner] lange unterdrückt und verachtet" worden sei. Damit hat Bauer nicht Unrecht, denn in der Tat wissen informierte Bürger, dass Rassendiskriminierung schon viel Leid verursacht hat. Und eben mit dieser Kenntnis werden besagte Steiner-Aussagen heute gelesen und gedeutet. Ob uns das nun gefällt oder nicht. So stellen die Autoren des Memorandums ganz klar fest, dass es ihnen bei den problematischen Passagen in Steiners Werk um eine Unterscheidung zwischen Absicht und Wirkung geht:
"Diese Vorgehensweise beinhaltet auch eine Unterscheidung zwischen der (heutigen) Wirkung getätigter Aussagen und der möglicherweise davon abweichenden (damaligen) Absicht des Redners oder Autors Rudolf Steiner. Diese Unterscheidung ist innerhalb anthroposophischer Kreise bisher kaum gebräuchlich."
Mit dieser Einschätzung liegen Ramon Brüll und Jens Heisterkamp offenbar nicht ganz falsch. Leider. Aber vielleicht kann das Memorandum ja u. a. in diesem Punkt aufklärerische Impulse geben. Es wäre den Initiatoren wie auch den in vielen Praxisfeldern hervorragende Arbeit leistenden Anthroposophen zu wünschen.
Mit dem von Dana International komponierten Song "Ke'ilu Kan" vorgetragen von Bo'az Ma'uda wünsche ich schon mal allen Lesern fröhliches Purim und frohe Ostern! Natürlich ist "Ke'ilu Kan" der offizielle Favorit von A Goy's World für den Eurovision Song Contest 2008. Voilà:
Seit einiger Zeit esse ich wahnsinnig gern getrocknete Tomaten und zwar die von Seeberger, kann man bei "dm" kaufen. Gut finde ich auch, wenn ein Buch hinten noch leere Seiten hat wie z. B. beim Marginalienband zu den Wohlgesinnten von Jonathan Littell. Und ich finde es ziemlich gut, ein nicht mehr ganz aktuelles Album schätzen zu lernen, so wie es mir gerade mit Am Ende der Sonne von Farin Urlaub ergeht.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel feiert mit: 60 Jahre Israel, um zu diesem runden Geburtstag zu gratulieren, reiste Merkel für drei Tage nach Israel. Am dritten Tag hielt sei als erste Regierungschefin eine Rede im israelischen Parlament, der Knesset. Abgesehen von der schönen Geste, die Rede auf Hebräisch zu beginnen und sie auch auf Hebräisch zu beenden, war es eine klare Stellungnahme für die Existenz Israels und die Unterstützung im Kampf gegen Terroristen. Merkel ist sich darüber bewusst, dass sie mit ihrer Haltung in Kontrast zu weitverbreiteten anti-israelischen bzw. antisemitschen Ressentiments steht, die nicht selten als "Israelkritik"* daherkommen. Dazu Merkel:
Oder wie gehen wir damit um, wenn in Umfragen eine deutliche Mehrheit der Befragten in Europa sagt, die größere Bedrohung für die Welt gehe von Israel aus und nicht etwa vom Iran? Schrecken wir Politiker in Europa dann aus Furcht vor dieser öffentlichen Meinung davor zurück, den Iran mit weiteren und schärferen Sanktionen zum Stopp seines Nuklearprogramms zu bewegen? Nein, wie unbequem es auch sein mag, genau das dürfen wir nicht; denn täten wir das, dann hätten wir weder unsere historische Verantwortung verstanden noch ein Bewusstsein für die Herausforderungen unserer Zeit entwickelt. Beides wäre fatal.